Marille

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MARILLE

Ab KW 26 sind unsere Marillen in verschiedensten Sorten gereift und somit verfügbar! 

Hausverkauf nach telefonischer Vereinbarung möglich!

Bereits Alexander der Große brachte die Marille (Prunus armeniaca) von China nach Europa. Sie zählt wie ihre botanischen Verwandten Pfirsich und Mandel zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Unseren deutschen Nachbarn ist die Marille unter der Bezeichnung Aprikose geläufig. Die vier bis acht Zentimeter große, rundliche Steinfrucht weist eine helle bis dunkle Orangefärbung und einen süß-aromatischen Geschmack auf. Bei den meisten Sorten ist die Fruchthaut samtig, vereinzelt kann sie jedoch auch glatt sein. Die Frucht zeigt eine Narbe (Naht, Furche) vom Stiel bis zum ursprünglichen Fruchtstempel. Entlang dieser Naht lässt sich die Frucht praktisch in Hälften teilen (Fruchtbacken). Marillen reifen nicht nach und sollten reif geerntet bzw. gekauft werden. 

Inhaltsstoffe

Marillen haben trotz des süßen Geschmacks mit 8,5 g/100 g einen eher geringen Zuckergehalt. Auch ihr Kaloriengehalt ist – u.a. aufgrund des hohen Wassergehaltes – mit nur 43 kcal/100 g sehr niedrig. Besonders wertvoll für die Gesundheit sind die enthaltenen Carotinoide, die ihnen auch ihre orange Färbung verleihen. Das Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann, wirkt u.a. antioxidativ. Weiteres sind in der Marille Vitamine der B-Gruppe wie unter anderem das Niacin sowie Vitamin C und Folsäure enthalten. Eisen, Kalium, Magnesium und Kalzium machen sie ebenso zu einem wertvollen Mineralstofflieferanten. Die in Marillen enthaltene Phenolsäure hat zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit.

Verwendung

Marillen eignen sich sehr gut für die Zubereitung diverser Süßspeisen, Kuchen, Kompotte und Marmeladen. Sie lassen sich auch gut mit Pikantem kombinieren wie z.B. in Chutneys. Beliebte Zubereitungen in der Küche sind Blechkuchen mit Marillenbelag, Palatschinken mit Marillenmarmelade, Säfte oder Desserts wie z.B. Marillencreme. Ein Klassiker der österreichischen Küche sind Marillenknödel. Ob frisch oder gedörrt – die Marille eignet sich auch sehr gut als Snack zwischendurch.


Aus Marillenkernen kann alternativ zur herkömmlichen Marzipanproduktion (Mandeln), so genanntes „Persipan“ hergestellt werden. Dazu wird bei der Produktion die enthaltene Blausäure entfernt.

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